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Kerbrand
Ursprünglich wurden Beschriftungen und Verzierungen auf dem Rand von Münzen eingeführt, um die Münzen gegen Be-schneidungen zu schützen. Gerade bei Edelmetallmünzen bereicherten sich früher einige Betrüger, indem sie am Rand der Münze Gold oder Silber abschnitten oder -feilten und das wertvolle Metall gewinnbringend verkauften. Danach wurde die Münze, scheinbar vollwertig, wieder in den Geldumlauf zurückgegeben. Vor allem Geldwechsler, durch deren Hände sehr viele Münzen gingen, standen im Ruf sich durch Beschneidung von Münzen ein Zubrot zu verdienen. Auch heute noch dient die Randgestaltung der Fälschungssicherheit. So haben nicht nur die hohen Werte der Euro- und Cent-Münzen Kerb- oder Riffelränder, sondern beispielsweise auch der deutsche Gold-Euro. Randschriften bei modernen Münzen dienen darüber hinaus der Ergänzung der Informationen auf Münzen. So wurde beispielsweise beim letzten deutschen Silber-Euro zum 200. Todestag von Gottfried Semper der Baumeister näher charakterisiert. Die Inschrift lautet: ARICHTEKT – FORSCHER – KOSMOPOLIT – DEMOKRAT
 
 
 
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Konvergenz
Als Konvergenz bezeichnet man die allmähliche Annäherung bestimmter volkswirtschaftlicher Grunddaten und der entsprechenden Wirtschafts-, Finanz- und Geldpolitiken der EU-Staaten in der Vorbereitungszeit der Währungsunion (erste und zweite Stufe) und in der Währungsunion (dritte Stufe).


Konvergenzkriterien: Im Maastrichter Vertrag festgelegte Bedingungen für die Teilnahme an der Währungsunion; dabei wurden Referenzwerte für bestimmte statistisch berechenbare ökonomische bzw. fiskalische Größen festgesetzt, z.B. für die Inflationsrate, den Zinssatz für Staatsanleihen, die Entwicklung des Wechselkurses der Währung, die Höhe des Haushaltsdefizits und des Bestands an öffentlichen Schulden.

 
 
 
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Kopeke
Die erste Kopeke 1534 zeigte die Darstellung eines Reiters mit einer Lanze (russ.: kopjo), die übrigens ab 1. Januar 1998 auf der zeitgenössischen russischen Kopeke wieder erschienen ist. Ende des 17. Jahrhunderts beschloss der große Reformer Peter I. (1672 - 1725), ein neues Geldsystem einzuführen, das dem erstarkenden Handel mehr entsprechen sollte.

1701 wurden Goldmünzen in Umlauf gebracht, und 1704 kam die kupferne Kopeke auf: Sie entsprach einem Hundertstel des Silberrubels, der nach dem Muster des westeuropäischen Talers geprägt wurde und 28 Gramm wog. Russland war der erste Staat der Welt, der das Dezimal-Münzsystem bei sich einführte. Das System war so handlich und fortschrittlich, dass es später in den Anrainerländern und -staaten Russlands weite Verbreitung fand. In den USA kam das System des Dollars und Cents (seines Hundertstels) erst 1792, in Frankreich der Centime (0,01 Franc) 1795 auf.
 
 
 
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Kreuzer
1271 erstmals geprägt als Tiroler Groschenmünze. Bis zur Einführung der Reichswährung 1871 in Deutschland beliebte Umlaufmünze. Ein Kreuzer war vier Pfennige wert.
 
 
 
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Kronen
Die Münzen der Monarchien. 1526 wurden sie erstmals in Gold als englische Crown geprägt. Anfang des 20. Jahrhunderts, bis 1924, hießen die Münzen Österreichs Kronen und noch heute in der Tschechoslowakei.
 
 
 
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Krügerrand
Anlagemünze Südafrikas, die von 1970 bis 1985 geprägt wurde. Aus politischen Gründen wurde die Prägung vorübergehend eingestellt, heute gibt es sie wieder. Sie zeigt den ersten Präsidenten Ohm Krüger.
 
 
 
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Kupfer
Das Metall, aus dem eine Münze gefertigt ist, hat maßgeblichen Einfluß auf ihren Wert. Bei der Abkürzung "Cu" handelt es sich um das Münzmetall Kupfer.
 
 
 
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Kupfernickel
Eine Legierung aus Kupfer und Nickel. Viele silberglänzende Umlaufmünzen (z.B. auch Pfennig- und Markmünzen im Wert von 50 Pf bis 2 DM) wurden aus dieser Legierung in der Zusammensetzung 75:25 geprägt. Wegen Allergiegefahr wird bei den Euro- und Centmünzen heute weitgehend auf Nickel verzichtet.
 
 
 
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Kursmünzen
Kursmünzen sind alle Münzen, die über viele Jahre mit dem gleichen Bildmotiv als sogenanntes "Umlaufgeld" (bei uns: 1 Cent bis 2 Euro - früher 1 Pfennig bis 5 Mark) geprägt werden. Meist wechselt nur die Jahreszahl.
 
 
 
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Käsch
Das Wort kommt aus dem Sanskrit (indische Hochsprache). Das englische "cash" bedeutet schlicht Bargeld. In China nannte man zwischen 500 v.Chr. und dem 20. Jahrhundert die aus Bronze und Messing gegossenen Geldstücke Käschmünzen.
 
 
 
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Käsch (Cash)
Dieses Wort gibt die deutsche (englische) Schreibweise für die runde chinesische Bronzemünze mit Loch in der Mitte wieder. Die original chinesische Bezeichnung lautet Ch'ien. Das Wort stammt aber ursprünglich aus dem Sanskrit und wurde Karscha ausgesprochen. Käsch stellte den kleinsten ostindischen Münzwert dar und verbreitete sich im 16. Jh. über ganz Ostasien.
 
 
 

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