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Lammdukaten
Eine Reihe von Dukaten aus der Freien Reichsstadt Nürnberg. Sie zeigen als Münzbild ein Lamm.
 
 
 
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Laubtaler
Laubtaler auch "Lorbeertaler" und "Franzgeld" genannt, ist die volkstümliche Bezeichnung für die französischen Ecu aux lauriers der Jahre 1726-1790.
 
 
 
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Legierung
Eine Mischung aus verschiedenen Metallen. Zum Beispiel ist Bronze eine Legierung aus Kupfer und Zinn.
 
 
 
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Leitmünze
Münze, die im internationalen Geldverkehr eine Recheneinheit ist (z.B. US-Dollar). In der Archäologie sind Leitmünzen Fundmünzen, die aufgrund ihrer Erhaltung eine zeitliche und/oder geografische Einteilung ermöglichen.
 
 
 
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Leitzins
Kurzfristiger Zinssatz, dessen Veränderung andere Zinssätze beeinflusst. Als Leitzins bezeichnet man vor allem Zinssätze, die von einer Zentralbank im Rahmen ihrer geldpolitischen Maßnahmen festgesetzt werden können. Wichtigster Leitzins der Deutschen Bundesbank war der Diskontsatz (Zinssatz zur Geldbeschaffung bei der Bundesbank durch Hinterlegung von Wechseln).

Die EZB setzt keinen Diskontsatz mehr fest. Als Leitzinsen legt sie die Zinssätze fest für Geschäfte mit bestimmten Fristen, die Kreditinstitute zur Geldbeschaffung (Refinanzierung) oder zur Geldanlage mit den Zentralbanken tätigen können.
 
 
 
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Limitierung
Limitierung bedeutet, dass die Auflage einer Münze von staatlicher Seite per Gesetz begrenzt und eine Nachprägung nicht erlaubt ist. Dies trifft vor allem auf offizielle Gedenkmünzen zu, deren maximale Auflage vor der Prägung gesetzlich festgelegt wird.

Wenn die Nachfrage von Sammlerseite die limitierte Auflage übersteigt, kann es zu gewaltigen Wertentwicklungen kommen, wie zuletzt im Fall der Gold-Mark 2001 oder des Gold-Euro 2002 geschehen.

Obwohl die Auflagen ein Vielfaches über den Goldmünzen-Auflagen in anderen Ausgabeländern lagen, kam es aufgrund des unerwartet starken Andrangs zu Verknappungen auf dem Markt. Dies hat zwar zu Enttäuschungen bei denjenigen geführt, die keine dieser Goldmünzen bekommen konnten. Andererseits aber ist die staatliche Limitierung auch ein Wertgarant für all jene, die stolze Besitzer einer Gold-Mark bzw. eines Gold-Euro sind.

Anhand des Stichworts „Limitierung“ wird auch der Unterschied zwischen Gedenkmünzen und für den Zahlungsverkehr geprägten Kursmünzen deutlich. Diese erscheinen nicht nur normalerweise in wesentlich höheren Auflagen als Gedenkmünzen, sondern können außerdem bei Bedarf nachgeprägt werden. Eine Sonderstellung hierbei nehmen wiederum die offiziellen Kursmünzensätze ein, deren Auflage ebenfalls staatlich limitiert ist.

 
 
 
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Weitere nützliche Informationen rund um den Euro finden Sie auf den nachfolgenden Seiten:











 
 
 
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Lochmünzen
  
Lochmünzen, die offiziell direkt beim Prägevorgang gestanzt werden, gibt es bereits seit der Antike. Ihre Lochung, die rund oder quadratisch sein kann, liegt generell in der Münzenmitte.

Die berühmtesten Beispiele für historische Lochmünzen sind die Ch´ien (im Deutschen „Käsch“ genannt), die bereits im alten China, später auch in anderen südostasiatischen Staaten v.a. aus Messing/Bronze geprägt oder gegossen wurden.

Das Loch diente ursprünglich zur Aufreihung der Münzen auf Schnüre, was den Transport und somit den Zahlungsverkehr erleichterte. In späterer Zeit sollte die Lochung eher der einfachen Unterscheidung von anderen Nominalen bzw. Silbermünzen dienen, wobei auch die Materialersparnis eine Rolle spielte. Heutzutage folgen in Europa nur noch Dänemark und Norwegen dieser Jahrtausende alten Tradition, die ihre Kursmünzen von 1 bis 5 Kronen rundgelocht herausgeben.
 
 
 
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Luc Luycx
Er hat die Euro-Münzen entworfen: der Belgier Luc Luycx (43).

Er arbeitet als Designer bei der Königlichen Münze von Belgien. Bei seinen Entwürfen zu Euro hatte er stets im Kopf: Die Zahlen müssen groß und klar auf den Münzen erkennbar sein. Neben den Ziffern für einen, zwei und fünf Eurocent hat er eine winzige Weltkugel mit den Umrissen Europas untergebracht - "um zu zeigen, wo wir uns auf dem Globus befinden".

Die Münzen für zehn, 20 und 50 Eurocent zeigen räumlich getrennt die 15 EU-Staaten: "Sie sind noch dabei, einander zu finden", erläutert er. Auf den Münzen für einen und zwei Euro haben sie sich gefunden und bilden eine Einheit.

 
 
 
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Ludwig III.
Ludwig III. war der letzte König von Bayern. Er wurde 1918 bei der Novemberrevolution abgesetzt und ging ohne abzudanken außer Landes. Anlässlich der Goldenen Hochzeit des Königspaares am 20. Februar 1918 wurde die letzte deutsche Reichsmünze der Kaiserzeit geprägt.
 
 
 

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