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Weitere historische Münzen  
  
Auf dieser Seite haben wir Ihnen weitere, außergewöhnliche historische Schätze zusammengetragen.

Werfen Sie einen Blick auf ferne Länder und spannende Geschichten, die sich hinter den Münzen verbergen. Diese Schätze möchte jeder besitzen.
 
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Vereinstaler
Als Vereinstaler bezeichnet man jene Silbermünzen, die nach dem Wiener Münzvertrag 1857 von den Mitgliedsstaaten des Deutschen Bunds geprägt wurden. Das Zollpfund zu 500 Gramm, aus dem sich 30 Taler ergaben, ersetzte hierbei die Kölner Mark (rund 230 Gramm) als Gewichtseinheit. Deshalb findet sich auf den Vereinstalern die Münzumschrift: „EIN VEREINSTHALER – XXX EIN PFUND FEIN“.
 
 
 
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Vierschlag-Pfennig
Der bayerische "Vierschlag-Pfennig" wurde zwischen 1438 und 1460 in echtem Silber geprägt. Seinen Namen verdankt er den Hammerschlägen auf allen vier Ecken. Aufgrund der schwachen mittelalterlichen Prägetechnik ist bei diesen Stücken stets eine Seite deutlicher ausgeprägt als die andere.
 
 
 
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Vorder-/Rückseite
Was die Vorderseite („avers“) oder die Rückseite („revers“) einer Münze ist, lässt sich nicht immer ganz leicht feststellen. In Monarchien war die Seite, auf der der Herrscher oder sein Monogramm abgebildet war, stets die Vorderseite. Sind diese Elemente auf beide Seiten verteilt, entscheidet das „höherwertige“ Porträt über Vorder- und Rückseite. In Republiken, so die klassische Definition, zeigt die Vorderseite das Staatswappen. Mittlerweile hat sich allerdings die Auffassung durchgesetzt, dass die „Motivseite“ als Vorderseite bezeichnet wird, weil sie für den modernen Sammler in der Regel die wichtigere Seite einer Münze darstellt. Man denke an ein Sammelgebiet wie „Schiffe“: Keiner würde Königin oder Staatswappen als Vorderseite ansehen, sondern stets die Seite mit dem Schiffsmotiv. Auch die großen Münzkataloge haben sich dieser „alltagstauglicheren“ Definition bei modernen Münzen inzwischen angeschlossen.
Bei den Euro-Umlaufmünzen wird in amtlichen Dokumenten die Wertseite als „gemeinsame europäische Vorderseite“ bezeichnet, während für Sammler und Münzkataloge die nationale Seite „avers“ ist. Um möglichen Missverständnissen zu entgehen, sprechen heute viele einfach von „Bildseite“ und „Wertseite.
 
 
 
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Vorzüglich / Stempelglanz
Zwischenerhaltung (vz/st).
 
 
 
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Vorzüglich = vz
Nur geringe Abnutzungsspuren an den höchsten Stellen des Reliefs. Jede Einzelheit ist deutlich erkennbar. Die numismatische Abkürzung lautet: vz.
 
 
 
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Vreneli
Das begehrte 20-Franken-Stück mit dem berühmtem "Vreneli" genannten Mädchenkopf, wurde von 1897 bis 1949 geprägt. Es ist eine der seltensten Goldmünzen (900/1000) der Schweiz.
 
 
 

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