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Prägequalität
 
  Weshalb die Qualität so wichtig ist!    
Maßgeblich für den Wert einer Münze ist nicht nur ihr Alter oder ihre Auflage. Die Prägequalität bzw. der Erhaltungsgrad spielt oft die entscheidende Rolle.
 
  Bei MDM stimmen Qualität und Preis    
Dabei sollten Sie beachten, dass Gedenkmünzen meistens in einer Kassette oder einem Album aufbewahrt werden und deshalb vor Kratzern und Umwelteinflüssen geschützt sind. Bei Umlaufmünzen, die von Hand zu Hand gehen, ist dies seltener der Fall. Bei historischen Münzen sind Gebrauchsspuren ein unverwechselbares Zeichen ihrer Echtheit.

Entsprechend der jeweiligen Qualität und Erhaltung können die Preise für motiv- und nennwertgleiche Münzen eines Jahres erhebliche Unterschiede aufweisen. Denn diese Faktoren sind von entscheidender Bedeutung für die Wertbestimmung von Münzen. Bei MDM können Sie sicher sein, dass Sie jede Ausgabe exakt in der Qualitätsstufe erhalten, die Sie angefordert haben.

So sammeln Sie mit der beruhigen Gewißheit, dass bei uns das Preis-, Leistungsverhältnis immer stimmt. Qualität hat ihren Preis. Doch es ist besser, für eine echte Münze in garantiert geprüfter Qualität etwas mehr zu bezahlen, als für weniger Geld ein "Sammlerstück" auf Online-Auktionen zu erwerben, dass in Wirklichkeit nicht einmal diesen "Schnäppchenpreis" wert ist.
 
  Prägequalitäten und Erhaltung    
Die Qualität einer Münze entscheidet oft über ihren Wert. Aber was bedeutet eigentlich Polierte Platte (PP) (Spiegelglanz), Stempelglanz (st), Vorzüglich (vz), Sehr schön (ss) oder Schön (s)?
 
  Polierte Platte (PP) (Spiegelglanz)    
  
Münzen in der höchsten Prägequalität! Hierbei handelt es sich nicht um einen Erhaltungsgrad, sondern eine ganz besonders aufwendige Herstellungsart. Die PP-Münzen sind in der Regel teurer als Münzen in Normalprägung. Sie erfahren aber wegen des aufwendigen Prägeverfahrens und der zumeist deutlich geringeren Auflage auch die größeren Wertsteigerungen. So kostet z.B. ein 5-Mark-Stück „Germanisches Museum“ von 1952 in Stempelglanz bis zu 1.500 Euro, die gleiche Münze in Polierter Platte aber ein Mehrfaches – sie wird bis zu 5.000 Euro gehandelt.

Münzen in "Polierte Platte" (PP) werden einzeln und in der Regel zwei- bis viermal mit polierten Stempeln geprägt. Nach jedem Prägevorgang wird der Prägestempel von Hand gereinigt und poliert. Einzelne Teile des Motivs, die auf dem Stempel mit Sandstrahl bearbeitet wurden, treten als mattes Relief hervor und stehen in reizvollem Kontrast zum hochglänzend polierten Hintergrund.

Im Prägesaal selbst muss peinliche Sauberkeit herrschen. Mitunter trägt das Personal sogar einen Mundschutz wie im Operationssaal. Ronden und Stempel dürfen nur noch mit weißen Baumwollhandschuhen angefasst werden. Jede Münze wird einzeln von Hand in die Maschine eingelegt und geprägt. Schon nach wenigen Münzen müssen die Prägestempel mit einem Ledertuch nachpoliert werden. Nach einigen hundert Prägungen schon werden die Stempel aus der Presse entfernt und wieder neu nachgearbeitet.

Früher wurden diese aufwendig geprägten Stücke vorwiegend an Staatsgäste und an wichtige Persönlichkeiten im eigenen Land vergeben. Heute sind Münzen in "Polierte Platte" für jedermann zugänglich und erschwinglich. Die Oberflächen von PP-Münzen sind sehr empfindlich. Man darf sie deshalb nicht mit bloßen Händen berühren, möglichst sollte man sie in der schützenden Münzkapsel belassen.
 
  Stempelglanz    
  
Die normale Prägequalität für Gedenk- oder Kursmünzen nennt man Stempelglanz. Üblich sind auch Bezeichnungen wie „stempelfrisch“ oder „bankfrisch“. In der Regel handelt es sich dabei um makellose Stücke ohne jegliche Beschädigungen oder Umlaufspuren. Man sieht ihnen an, dass sie noch nie im Umlauf waren – sie zeigen normalerweise keinerlei Abnutzungsspuren. Allerdings sind geringfügige Kratzer durch den Ausstoß nach der Prägung möglich.

Ältere oder gar antike Münzen sind oft auch mit mehr oder weniger starken Gebrauchsspuren oder Kratzern sehr wertvoll. Bei allen Münzen sollte man freilich darauf achten, dass es sich um möglichst makellose Prägungen handelt – das ist die beste Wertgarantie.
 
  Vorzüglich (vz)    
  
Sehr geringe Gebrauchsspuren an den höchsten Stellen des Reliefs, jede Einzelheit ist deutlich sichtbar. Der Rand ist fehlerfrei. Keine Bereibungen oder Putzspuren, teilweise noch sichtbarer Stempelglanz.
 
  Sehr schön (ss)    
  
Leichte Spuren des Gebrauchs an den höchsten Stellen des Reliefs und der Legenden. Das Münzbild ist in allen Details gut erkennbar. Haarzeichnungen, Kronen, Wappen etc. dürfen leicht verwischt sein.
 
  Schön (s)    
  
Eine durch längeren Umlauf stark abgenutzte Münze mit erkennbaren Reliefkonturen. Dieser Erhaltungsgrad ist die unterste Grenze für eine sammelwürdige Münze des 20. Jahrhunderts.
 
 

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